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Logo-Oma-HelpAgeSI Deutschland und HelpAge - "Jede Oma zählt"
Unterstützung seit 2010

AIDS ist in Afrika die Haupttodesursache für Menschen zwischen 15 und 49 Jahren. Etwa zwei Drittel der AIDS-Kranken werden von ihren Eltern, besonders den Frauen, gepflegt, die selbst alt und oft schwach sind. Bei der Pflege der schwerkranken Kinder sind sie in Gefahr, sich selbst anzustecken. Die Krankheit hat 12 Millionen Kinder in Afrika zu Waisen gemacht. Bis 2010 werden es 20 Millionen sein. Mehr als 50 Prozent der Waisen leben im Haushalt der Großeltern, vor allem der Großmütter. Für die Großeltern bedeutet die Pflege der eigenen kranken Kinder und der verwaisten Enkel finanziellen, sozialen und emotionalen Stress und vertieft ihre Armut. Oft müssen sich die Großeltern verschulden. Viele Großmütter verzweifeln, wenn ihnen nach dem Tod der Kinder oder des Mannes das Erbe verweigert wird. Die finanzielle Unterstützung der Großeltern-Haushalte verringert nachweislich die Schulabbrecherquote und verbessert die Gesundheitssituation ihrer Enkel. Unser Club unterstützt seit 2010 kontinuierlich die Arbeit von HelpAge in Kooperation mit SI Deutschland.

Webseite: Jede Oma zählt
Webseite: HelpAge Deutschland e.V.

13. September 2014

Lesung mit Hannelore Hoger brachte 3500 Euro für "Jede Oma zählt" ein

 

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Eva-Marie Tumbrink (Präsidentin SI-Club Münster), Hannelore Hoger (Schirmherrin Projekt „Jede Oma zählt“), Lutz Hethey (Geschäftsführer HelpAge Deutschland e.V.) Elisabeth Breul-mann de Villanueva (Vizepräsidentin SI-Club Osnabrück), Ste-fanie Albrecht (President elect SI-Club Münster-Mauritz)

In Zusammenarbeit mit HelpAge Deutschland e.V. organisierten die Soroptimist International Clubs Münster-Mauritz, Münster und Osnabrück zu Gunsten der Kampagne "Jede Oma zählt" 13. September 2014, am Vorabend des Münster Marathons, eine Benefizlesung mit Hannelore Hoger. Die Lesung brachte 3500,- Euro ein.

„Wir haben uns riesig gefreut, als wir hörten, dass Hannelore Hoger nach Münster kommt. Zum einen, weil sie eine interessante, inspirierende Künstlerin ist und zum anderen, weil sie Schirmherrin für dasselbe Projekt ist, das auch die Soroptimistinnen des SI-Clubs Münster-Mauritz schon länger unterstützen,“ so begründet Stefanie Albrecht den Einsatz ihres Clubs für den Leseabend im VHS-Forum am 13. September 2014. Das Projekt, das hierbei im Mittelpunkt stand, heißt „Jede Oma zählt“ und wird von der gemeinnützigen Organisation „HelpAge“ mit Sitz in Osnabrück geleitet. Unter dem neugierig machenden Slogan verbirgt sich eine Organisation, die den Großmüttern und ihren Enkelkindern im südlichen Afrika im Kampf gegen Armut und HIV/ Aids zur Seite steht. Von den über 12 Millionen AIDS-Waisen leben mehr als die Hälfte im Haushalt der Großmütter. „Jede Oma zählt“ unterstützt diese Großmütter mit einer Minirente und ermöglicht somit vielen Kindern den Schulbesuch.

„Zum Glück gibt es endlich Menschen, die sich um die tapferen Großmütter, diese stillen Heldinnen kümmern,“ so begründet Hannelore Hoger ihr Engagement. Die Soroptimistinnen der SI-Clubs Osnabrück, Münster-Mauritz und Münster nutzten die Gelegenheit, diese Veranstaltung mit zu organisieren und zu begleiten, engagieren sich doch die Serviceclubs von Soroptimist International weltweit für die Verbesserung von Lebensbedingungen von Frauen. Die Lesung brachte 3500 Euro für das Projekt ein.

Die Lesung fand als Auftakt zum Volksbank Münster Marathon statt. Deshalb las Hannelore Hoger Auszüge aus dem Roman „Transamerika“ von Tom McNab, der die Strapazen einer Läuferinnengruppe an der Ostküste der USA im Jahr 1932 erzählt. Zuvor hatte sie mit ihrem variablen, stimmlichen Können die Atmosphäre eines skurrilen Ostseedorfes aus Erzählungen von Siegfried Lenz für die Zuhörer eingefangen.

Beim Marathon gingen ungefähr 125 Charity Läufer (u. a. 7 Oma-Staffeln und 27 Marathonläufer) an den Start und liefen ebenfalls zur Unterstützung von „HelpAge“. „Besonders stolz sind wir auf unseren schnellsten „Oma-Läufer “Chachalef Tiruneh aus Äthiopien, der den 7. Platz belegte,“ freut sich Lutz Hethey von HelpAge.

18. Dezember 2013

Nothilfe für Taifun-Opfer in den Philippinen

Anfang November 2013 wurden die Philippinen von einem verheerenden Taifun heimgesucht. Mehr als vier Millionen Bewohner verloren ihre Bleibe. Der Wiederaufbau wird wohl Jahre dauern. Mit einer lokalen Partnerorganisation bot HelpAge schnelle Hilfe für alte Menschen und ihre Familien. HelpAge hat sich dabei auf besonders betroffene oder entlegene Orte und Gemeinden konzentriert, die noch keine Unterstützung von anderen Hilfsorganisationen erhalten haben. Wir unterstützten in Dezember 2013 diese Aktion von HelpAge mit 1.000 Euro.

HelpAge plant noch bis Ende Januar 2014 weitere Nothilfe zu leisten, vor allem in Form von Bargeld-Hilfen. Damit können die Menschen dann eigenverantwortlich das besorgen, was sie am dringendsten benötigen. Vor Ende der Saison sollen auch noch rund 8.000 Reisbauern, deren Ernte und Felder zerstört wurden, neues Saatgut bekommen. So soll eine Nahrungsmittelknappheit in der nahen Zukunft verhindert werden. Ab Februar wird sich HelpAge dann verstärkt im Wiederaufbau engagieren. Neben der Wiederherstellung von Lebensgrundlagen und Einkommensmöglichkeiten will sich HelpAge auch im medizinischen Bereich einsetzen. Dabei richtet HelpAge sein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse älterer Menschen. Sie sind weniger mobil, körperlich schwächer und haben größere gesundheitliche Probleme.

Externer Link: Verheerender Sturm auf den Philippinen
Externer Link: HelpAge Deutschland: Nothilfe Taifun Haiyan

16. November 2011

400 Euro für die Kampagne "Jede Oma zählt"

si-muenster-mauritz-helpage webSpendenübergabe an Frau Beßmann und Herrn Hethey von HelpAge

Am 16. November 2011 übergaben wir 400 Euro an Herrn Lutz Hethey und Frau Rita Beßmann von HelpAge für die Kampagne "Jede Oma zählt". An diesem Clubabend gaben sie uns auch tiefreichende Einblicke in ihre Arbeit für die Organisation und in die Kampagne im Besonderen.

Unter dem Motto "Jede Oma zählt" fördert HelpAge u.a. das Projekt Kwa Wazee in Tansania. In diesem entlegenen und schlecht erreichbaren Gebiet ist die HIV-Ansteckungsrate sehr hoch. Aids hat eine Generation in der Gesellschaft fast komplett weggerissen und viele Waisen hinterlassen. Für die Großmütter ist somit nicht nur deren eigene Altersvorsorge weggebrochen, sie sehen sich durch die Erziehung der Enkel auch mit einer neuen Aufgabe konfrontiert.

Das Projekt Kwa Wazee unterstützt 500 bis 700 Großmütter mit einer monatlichen Grundrente. Jede erhält umgerechnet 3,30 Euro im Monat. Für jedes betreute Enkelkind gibt es 1,30 Euro. Die Rente hilft, zu überleben. Und sie trägt dazu bei, dass die Leistung der Großmütter anerkannt und ihr Selbstwertgefühl gefördert wird.

An einem Interview mit Aurelia Mlabi wurde klar, wie wichtig die Rente von HelpAge für die Großmütter und deren Enkel ist. Sie kümmert sich um ihre 3 Enkel, deren Mutter an Aids gestorben und deren Vater nach ihrem Tod weggezogen ist. Seit sich Aurelia Mlabi um ihre Enkelkinder kümmert, kann sie nicht mehr arbeiten. Viele Lebensmittel sind teurer geworden. Dank der Rente kann sie überleben und Schuhe, Seife und Schulhefte für ihre Enkel kaufen.

Am ersten Mittwoch im Monat ist Rententag. Ein Kurzfilm über das Projekt zeigte, wie sich die Frauen treffen und austauschen können über ihre Enkel. Zudem wurde erläutert, dass das Projekt auch auf Aufklärung setzt. So gibt es nicht nur ein psychosoziales Treffen für die Großmütter, sondern auch für die Enkel. So erfahren sie, wie sie sich vor Aids schützen können und bekommen so mehr Selbstvertrauen.

Mit unserer Spende von 400 Euro können 4 Großmütter mit je 3 Kindern für ein Jahr unterstützt werden. So unterstützen wir die Kampagne "Jede Oma hilft" getreu unserem Motto "Mit wenig viel erreichen".

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